Wetter: 🌞🌂☁ Sonnig
Unsere Strecke: 19,99 km
Wie lange waren wir unterwegs: 7h
Schreibt uns einen Kommentar, bitte.
Schreibt uns einen Kommentar, bitte.
Im Haus Helga hatten wir gut geschlafen.
Nach dem Frühstück sind wir um 8:20 Uhr abmarschiert. Zunächst ging der Weg steil bergauf bis zur Bizlkapelle.
Oma beschwerte sich sofort über den steilen Weg. Bald darauf kamen wir aber an einen breiten schönen Forstweg.
Auf diesem Weg sind wir dann fast bis zum Karwendelhaus gelaufen. Der Weg war nicht schwierig, aber lang. Vorbei ging es links und rechts an hohen Bergen mit über 2000 m Höhe. Neben uns floss die ganze Zeit ein wilder Bergbach, aus dem wir ab und zu auch unsere Wasserflaschen auffüllten.
Sehr überrascht waren wir, als wir schon nach kurzer Zeit feststellten, dass der Weg zum Karwendelhaus eine "Mountainbike- Autobahn" ist.
Außer uns sind vielleicht nur noch 12 Wanderer diesen Weg auch gegangen.
Ständig würden wir von Mountainbike- fahren überholt. Die meisten fuhren mit Batterie! Einmal fuhr eine ganze Gruppe von etwa 20 Bikern an uns vorbei. Alles alte, dicke, weiße Männer.
Dann sagen wir auch zwei besonders starke Mountainbiker. Der eine hatte kein rechtes Bein mehr, der andere hatte keinen rechten Arm. Beide fuhren mit einem Fahrrad ohne Batterie!
Dann gab es auch ein besonderes Vorkommnis: Es war eine Art Explosion!
Jun öffnete seine Thermoskanne, die er im Haus Helga mit Sprudelwasser gefüllt hatte. Oma hatte ihn natürlich davor gewarnt, daß Sprudelwasser explosiv ist! Beim Öffnen machte es einen Riesenknall und der Schraubverschluss flog in hohen Bogen etwa 5 m weit ins Gebüsch!
Zum Glück fand Jun den Deckel nach kurzer Zeit im hohem Gras. Glück gehabt!
Von weitem konnten wir schon das Karwendelhaus sehen. Weil der Weg ab jetzt sehr steil war, und wir schon etwas müde waren, machten wir einige Pausen.
Jun nahm eine Abkürzung und war natürlich als erster am Ziel!
Als wir an der Hütte auf der Veranda unser Radler Bier tranken, rollte hinter uns ein großer Felsbrocken aus der Bergwand mit großem Gepolter ins Tal! Alle schauten sich erschrocken an! Wieder einmal Glück gehabt!
Wir "wohnten" heute im Matratzenlager in der "Abteilung ROT". Das war ganz schön eng heute im Karwendelhaus weil alles im voraus ausgebucht war.
Beim Abendessen sitzen vier nette Bergsteiger aus Augsburg neben uns. Sie sind sehr überrascht, dass Jun alles über den FC Bayern und den FC Augsburg weiß. Er kennt alle Details!
Dann kommt der Hüttenwirt und erklärt allen, dass es morgen regnen wird. Er könne uns auch den Wetterbericht von Spanien vorlesen, aber das nütze uns nichts.
Und so muss Jun nach dem Abendessen auf der Veranda noch schnell ein Bild der Berge malen, weil im Mama extra Papier und Malstifte mitgegeben hat. Als er endlich das schöne Bild fertig gemalt hatte, kam leider ein starker Windstoß und fegte das Bild von der Hütte ins Tal. Wir können deshalb leider das Bild der Mama nicht zeigen. Schade!
Da unten liegt jetzt das schöne Bild!







Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen