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Samstag, Juli 1

3. Wandertag Freitag, 30. Juni

 Wetter: 🌞🌂☁ Bewölkt mit Regen

Unsere Strecke: 20,47 km
Wie lange waren wir unterwegs: 9 h
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Die ganze Nacht regnete es stark. Jun plapperte nachts laut im Traum und neben uns schnarchte ein Mann so laut, dass es sich wie ein Erdbeben anhörte.
Zum Frühstück bekam Jun Müsli mit Pfefferminztee. Opa und Oma bekamen jeweils vier Scheiben trockenes Brot mit etwas Käse und Wurst.
Später, bei einer der Pausen, fiel leider ein Käsebrot beim Auspacken in den Dreck - heißt direkt in die Kuhscheiße!
Die Kühe um uns herum sahen unser Unglück und freuten sich! Eine Kuh fraß sofort unser schönes Käsebrot auf.


Aus dem Karwendelhaus liefen wir in dickem Nebel aber ohne Regen weg.
Später fing es an zu regnen und wir packten unsere Regensachen aus.
An der Laditzalm, an der unser Käsebrot in die Kuhscheiße gefallen war, hörte der Regen auf.


Von weitem sahen wir jetzt unser nächstes Ziel, die Falkenhütte, auf der wir damals kein Zimmer bekommen hatten.
Das Ziel vor Augen, rennt Jun wie ein Geisteskranker vor uns her und erreicht die Hütte 20 Minuten früher als wir, weil Opa und Oma so viele Pausen machen mussten.


Auf dem Weg wurden wir von den Augsburgern überholt. Der FC Augsburg war also schneller als der FC Bayern München!


In der Falkenhütte aßen wir alle das gleiche - Currywurst mit Kartoffelsalat.
Natürlich gab es hier für Opa und Jun ein großes Radlerbier! Mama war ja nicht dabei.


Auf dem weiteren Weg wurde Opa zweimal beim Lügen erwischt. Erst sagt er, dass es von hier aus bis zur Engalm nur noch bergab ginge. Falsch! Wir mussten zuerst von 1850 m auf 1650 m herunter, um danach wieder auf das Hohljoch mit 1800 m zu steigen. Dann sagt er uns auch immer wie weit es bis zum Ziel ist. Aber auch das ist gelogen. Erst sagt er, dass es bis zum Ziel nur noch zwei Kilometer sind. Nach einer halben Stunde sagt er wieder, dass es nur noch zwei Kilometer seien! Er lügt uns an!


Die letzten Kilometer nach unten waren sehr schwer, weil der Weg wie ein Trampelpfad aussah. Er war nass und rutschig. Auf dem Weg sehen wir eine Herde Gämsen! 
Opa rollte mehr als er ging nach unten. Alle drei hatten jetzt dreckige Hosen und Schuhe. Kurz vor dem Ziel in der Engalm fing es an zu regnen. Und zwar richtig! Die letzten 600 m liefen wir bei strömenden Regen zum Panorama Hotel. Dort übernachten wir heute. Und zwar in einem SupaPupa- Luxus-Bergsteigerzimmer. Jun schläft in einem Stockwerkbett über Opa. 
Im Zimmer mit uns schläft auch ein Mann, der die ganze Strecke von Scharnitz bis hierher (40 km) an einem Tag gerannt ist. Jetzt sind wir nicht mehr so stolz auf unsere Leistung, denn wir haben für diese gleiche Strecke zwei Tage gebraucht!

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