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Sonntag, Juli 2

4. Wandertag, Samstag, 01. Juli

 Wetter: 🌞🌂☁ Morgens neblig, ab Mittag Sonne 

Unsere Strecke: 8 km (Jun) 11 km (Opa & Oma)
Wie lange waren wir unterwegs: 4 h
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Heute war unser Ausruhetag!
Der gestrige lange Wandertag steckt uns allen noch in den Knochen. Gegen 8 Uhr gingen wir zusammen zum Frühstück.
Unser schneller Langstreckenrenner ist schon auf dem Weg nach Pertisau. Auch heute will er 40 km rennen. Der Mann ist verrückt!


Am Frühstücksbuffet gibt es alles was einen Wanderer erfreut! Wurst, Käse, Müsli, alle Arten von Säfte gibt es für uns. Nur Oma hatte leichte Probleme, ein Ei zu kochen.
Es gab da nämlich so ein neumodisches Gerät, das unsere Oma noch nicht kannte. Da musste man einfach das Ei in einem Korb in das Wasser hineinlegen und acht Minuten warten bis es fertig gekocht war. Opas Ei war trotzdem nicht gekocht! Scheiß neumodisches Gerät!


Für unsere bevorstehende Wanderung packten jeder für sich eine Wurstsemmel oder eine Käsesemmel ein.
Das sah aber die Bedienung und sagte, dafür müssen wir bezahlen! Man darf nichts mitnehmen, höchstens im Bauch! Für drei kleine Brötchen mit etwas Wurst und Käse mussten wir 10 € bezahlen! Eine einzige Schweinerei!
Es nieselte um 9 Uhr ganz leicht, als wir uns auf den Weg zum "Panoramaweg" machten. Von dem tollen Panorama haben wir aber in der ersten Stunde nicht viel mitbekommen, denn es gab noch viel Nebel. Wir stiegen steil an einem Wasserfall vorbei hoch auf etwa 1600 m. Es war noch nass vom Regen in der Nacht und wir rutschten durch den Matsch und über Steine und fielen ab und zu auf den Popo.
Apropos Popo: Obwohl Opa im Hotel lange Zeit auf der Toilette war, muss er mitten im Wald dann doch noch einmal! Zum Glück hat er einige Servietten dabei! Weil es aber rings um uns herum ohnehin nur Kuhscheiße gab, war das nicht besonders schlimm, oder?


Am höchsten Punkt unserer Wanderung erreichten wir die Dijimadi - Alm. Dort machten wir eine kleine Pause. In der Nähe stand auch ein Motorrad. Wie kann man hierher mit dem Motorrad fahren?
Auf dem Weg nach unten kam von oben ein junger Mann ohne Helm in einem wahnsinnigen Tempo auf diesem Motorrad nach unten gefahren. Das ist einer dieser österreichischen Kamikaze - Motorradfahrer?
Kurz danach erreichten wir die  Binsalmhütte. 
Dort gibt es auch das typische Tiroler "Heiße Bad". Da können bis zu sechs müde Wanderer ihren Bauch in heißes Wasser tauchen - wenn es genug Feuer unter dem Bad gibt.


Und wen treffen wir dort?
Den Schotten, den Engländer, und den Iren, die wir schon im Karwendelhaus getroffen hatten. Auf dem weiteren Weg nach unten kommen uns auch die vier Bergsteiger aus Augsburg entgegen. Man kennt sich - man versteht sich!


Die letzte Etappe bis zu unserem Hotel steht uns bevor. Eine junge Mutter in der Hütte hat uns erklärt, dass es einen äußerst gefährlichen und schrecklich schlimmen Abstieg durch den Wald zur Unterkunft 
geben soll, den wir bitte nicht sollen.
Das ist die Aufforderung an Jun, ihn trotzdem zu gehen. Opa und Oma gehen lieber den 3 km längeren einfachen Weg.
Wenn wir ihn nicht innerhalb einer Stunde im Hotel finden sollten, würden wir die Polizei anrufen. Er wartete zum Glück vor dem Hotel, weil er Angst hatte, den Schlüssel zu unserem Zimmer zu verlangen.


Wir ruhen uns aus und gehen abends in ein anderes Lokal. Jun bekommt saftigen Schweinebraten. Zur Belohnung, weil er auf dem steilen Weg nicht abgestürzt ist!

Uns geht's gut, wir haben keine Sorgen!
Uns geht's gut, wir denken nicht an morgen!
Uns geht's gut, wir trinken keinen Tee,
Wir trinken nur noch Radlerbier
Und heißen Eiskaffee!


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