Wetter: 🌞🌂☁ Morgens neblig, ab Mittag Sonne
Unsere Strecke: 12 km
Wie lange waren wir unterwegs: 4,5 h
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Heute bezahlten wir nicht im Panorama- Hotel für die Brötchen, die wir für die folgende Wanderung mitnehmen wollten. Wir sind doch nicht blöd!
Opa belegte zwei Brötchen mit zentimeterdicker Wurst und Käse, beobachtete aufmerksam die Bedienung und steckte die Brötchen schnell in seine Jackentasche, als die Bedienung sich gerade um andere Gäste kümmerte! So geht das!
Bei leichtem Nieselregen machten wir uns um 9 Uhr auf den Weg zur Plumpsjochhütte.
Das erste Drittel des Weges zur Hütte war flach. Der Weg führte an einem Bach entlang parallel zu einer Straße, der einzigen Verbindung von der Eng zur Außenwelt durch den Großen Ahornboden, auf dem hunderte alter Ahornbäume stehen.
Der Weg war matschig und mit Kuhscheiße übersät. Wir hüpften praktisch von einer kuhscheißen-freien Stelle zur anderen.
Das zweite Drittel des Weges führte uns auf einer guten Forststraße immer leicht bergauf. Leider war es immer noch etwas neblig und wir konnten die hohen Bergspitzen nicht immer sehen.
Auf dem Weg trafen wir zwei Familien mit kleinen Kindern. Opa fragte natürlich sofort nach dem Alter, weil er ja noch mit Erika und Kenzo wandern will - bevor er im Rollstuhl sitzt oder in einem Altersheim leben muss!
Die vier Kinder waren alle sieben bis achte Jahre alt! "Geht doch!", sagte Opa, "Wenn die das schaffen, kann das Erika auch. Kenzo erst recht, oder?".
Das letzte Drittel zur Plumpsjochhütte war sehr steil. Opa unterhielt sich mit Jun über Internationale Politik, Instagram, Facebook, Netflix, Amazon Prime und alles andere, was ein moderner Opa heute wissen muss. Man lernt nie aus!
Nebenbei diskutierten John und Opa auch noch den - aus ihrer Sicht - langsamen Baufortschritt in Donsö. Jun merkte an, dass sich seine Eltern an den Wochenenden jetzt lieber um ihre Kinder kümmern würden, als Wände zu tapezieren.
Das ist ja so in Ordnung, aber Opa verriet Jun, dass er erst wieder nach Donsö kommen würde, wenn alle Baumaßnahmen erledigt seien. Das sei kein Problem, meinte Jun, weil Mama Liisa einen ausgetüftelten Zeitplan dafür habe.
Na, dann ist ja alles in Ordnung!
An der Plumpsjochhütte angekommen, erholten wir uns kurz und machten dann eine Wanderung um die Hütte herum.
Jun und Opa machten einen Wettbewerb, wer einen Stein möglichst weit ins Tal werfen konnte, ohne eine der vielen Kühe, die um uns herum standen oder einen Wanderer zu treffen.
Nach dem Abendessen mit Hirschgulasch wollten Oma und Jun duschen. Sie kamen aber traurig zurück und berichteten, dass das warme Wasser ziemlich kalt gewesen sei und sie heute lieber dreckig ins Bett gehen wollten. Opa ging es gar nicht unter dieser komische warm - kalte Dusche.
An einem Wegweiser gab es einen Hinweis auf die Wanderung zur Bettlerkarspitze. Der Weg hatte einen schwarzen Punkt.
Schwarz heißt Trittsicherheit und alpine Erfahrung erforderlich. Nur Jun erfüllte diese Voraussetzung. Opa und Oma nicht.
Gegen 9 Uhr lagen wir hundemüde im Bett. Im Nachbarzimmer kicherten drei junge Frauen und ließen uns nicht einschlafen. Welch ein Kindergarten!










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