Wetter: 🌞🌂☁ Morgens neblig, ab Mittag Sonne
Unsere Strecke: 15 km
Wie lange waren wir unterwegs: 5 h
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In der Plumpsjochhütte gibt es zum Frühstück Käse, Wurst, Marmelade und Müsli.
Wir verabschieden uns von der freundlichen Wirtin, die uns verrät, dass sie ein ganzes Jahr Schwedisch gelernt hatte. Jun war wohl der erste Schwede auf ihrer Hütte, an dem sie ihre Sprachkenntnisse ausprobieren konnte.
Nach ihrer Information sollte der Weg nach unten sehr steil und glitschig sein. Stimmt! Wir haben etwas Mühe und rutschen eine Stunde auf dem Kies nach unten. 400 Höhenmeter! Jun fährt "Ski" am Rande des Weges, dort wo die größeren Steinbrocken liegen. Seine Wanderschuhe werden wohl nicht mehr an seine Geschwister vererbt werden können! Sie haben schwer gelitten.
Bei einer Sennerin machen wir eine Pause und unterhalten uns mit ihr über ihre 13 Kühe, die sie jeden Abend im Stall trifft.
Morgens läßt sie die Kühe wieder ganz alleine auf die Alm. Sie beklagt die harte Arbeit, gibt aber trotzdem nicht auf!
Bis Pertisau treffen wir nun einige Wanderer. Meist sind es ältere Herrschaften mit leichtem Gepäck. Ein Mann lässt seine Drohne aufsteigen und ermuntert Opa, seine eigene Drohne bei der nächsten Wanderung mitzunehmen.
Auf einem schmalen, aber sehr gut gepflegten Wanderpfad gelangen wir langsam aber sicher an das Ende unserer Reise: Pertisau.
Der Ort am Achensee empfängt uns mit unzähligen lauten Touristen und Verkaufsbuden für Andenken und allen anderen Kram, den man nie braucht.
Ein Bus, mit dem wir bis zum Ende des Achensees und bis nach Jenbach hätten fahren können, fährt uns vor der Nase weg. Der nächste geht erst in zwei Stunden.
Opa findet eine öffentliche Toilette, bezahlt 50 Cent "Eintritt", verlässt das winzige Örtchen und vergisst darin seine Wanderstöcke. Zur Strafe für seine Vergesslichkeit muss er jetzt halt noch einmal 50 Cent bezahlen, um seine Stöcke zu "befreien".
Oma hat Hunger und will jetzt endlich, endlich etwas essen. Okay, wenn es denn sein muss! Wir finden einen schönen Gasthof direkt neben der Bushaltestelle und vertreiben uns die Zeit mit einem ausgiebigen Mittagessen. Mit Radlerbier natürlich!
Opa kann es natürlich nicht lassen und fragt die junge Bedienung aus welchem Land sie komme. Vorher hatte er zu Jun und Oma gesagt, dass sie höchstwahrscheinlich aus der Slowakei kommt. Opa versteht nämlich alle osteuropäischen Dialekte am Klang.
Uuuund ..... Bingo! Sie kommt tatsächlich aus der Slowakei.
Schnell finden wir in Jenbach unsere Airbnb Unterkunft, treffen eine freundliche junge Frau, die uns unser Zimmer zeigt. Alles ist nagelneu und von bester Qualität. Papa Alexander hatte einen guten Riecher, als er diese Unterkunft ausgesucht hatte.
Jun hat nach zwei schlimmen, weil internetlosen Tagen echte Entzugserscheinungen und daddelt sofort an seinem Smartphone herum. Opa und Oma lassen ihn deshalb in Ruhe und gehen nach Jenbach zum Einkaufen.
Beim Abendessen erzählt Opa Geschichten aus seinen Abenteuerreisen mit Papa Alexander nach Bali und Borneo.
Jun glaubt nicht alles "Es stimmt aber!", sagt Opa, "Ich schwör's!".
Unsere Reise ist zu Ende. Niemand hat sich verletzt. Alles ging glatt über die Bühne. Morgen geht es zurück nach Donsö.
Freuen die sich, dass wir zurückkommen?










































